Lechquellengebirge
21.8.2010 - Rote Wand (2704 m)
Infos zur Tour:
Ausgangspunkt: Dalaas (Bahnstation ÖBB, 930 m).
Endpunkt: Dalaas (Bahnstation ÖBB, 930 m).
Aufstieg: Über Hintergant, das Schmiedetobel und die Weiden der Mustrinalpe zum Rauhen Joch (Freiburger Hütte DAV, 1918 m).
Von hier westlich des Formarinsees auf dem AV-Steig über den Grünen Bühel (2236 m) zur Schwarzen Furka (2363 m). Nun über das Obere Sättele im Westgrat hinüber in die Nordwestflanke der Roten Wand und über dessen Rücken empor auf die Nordgratschulter.
Zum Schluss entlang des Nordgrats zum Gipfelkreuz.
Abstieg: Entlang der Aufstiegsroute.
Wetter: Im Rücken einer abziehenden Front breitet sich zögerlich ein Zwischenhoch aus.
Am Morgen erst nur leicht bewölkt, dann aber rasch zunehmendes Quellgewölk. Warm bei leichtem Wind in der Höhe.
Im Gipfelbereich der Wolken wegen kaum Fernsicht.
Mit dabei: Diese Tour bin ich alleine gegangen.
Das bleibt in Erinnerung: Lohnende Tour auf den wohl imposantesten Berg im Lechquellengebirge.
Leider spielt das Wetter nicht wirklich mit, noch vorhandene Restfeuchte eines abziehenden Tiefs steigt an den Gipfeln.
Nachmittags tummeln sich an der Schwarzen Furka etliche Steinböcke.
Hinweise (Stand 2010): Der im Bereich des Oberen Sätteles im Westgrat mit Drahtseil versicherte, alpine und durchaus verhältnisabhängige AV-Steig führt als markierte Pfadspur auf die Nordgratschulter.
Der Nordgrat zum höchsten Punkt erfordert dann Schrofenkraxelei bis zum unteren II. Schwierigkeitsgrad.

Weitere Informationen zum Gipfel und zur Route unter: gipfelbuch.ch
Sichtbare Gipfel von der Rote Wand bei optimaler Fernsicht:
Die Lage des Lechquellengebirges und des Tourenziels:

Quelle: Wikipedia (User:Perconte - Based on SRTM-Data. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons, um Städtenamen und Gebirgsgruppen ergänzt.)
Das Lechquellengebirge mit dem Tourenziel:

Quelle: Alpenkarte.eu © OpenStreetMap-Mitwirkende
Die Foto-Standpunkte (L1005xxx):

Quelle: Schweizerische Landestopografie swisstopo (um Routen und Fotostandpunkte ergänzt)
Von mir verwendete Karten und Literatur:

Bergverlag Rudolf Rother, Kartenbeilage zum Alpenvereinsführer Lechquellengebirge, 1:50000
Bergverlag Rudolf Rother, Alpenvereinsführer Lechquellengebirge, Autor: Walther Flaig, Ausgabe: 1977
Hinweis:
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