|
Glarner Alpen
3.6.2015 - Grosser Mythen (1899 m) |
|
N1015677
Mit dem Alpen-Fettkraut findet sich auch eine fleischfressende Pflanze. Die Blätter der Pflanze sind nämlich an der Oberfläche klebrig von Fangsekret, an dem kleine Insekten haften bleiben. Die Beute wird durch Enzyme verdaut, welche von Drüsen aus der Blattoberfläche ausgeschieden wird. Informationen zur Pflanze: Art: Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina). Verbreitung: Die Pflanze hat in Europa zwei Verbreitungsschwerpunkte, einmal in den Alpen (vor allem den Randalpen) sowie im äussersten, subarktischen Norden Skandinaviens. Ihre Grenzen erreicht die Art westwärts in den Pyrenäen sowie ostwärts in den Karpaten, sie ist aber verstreut auch als Glazialrelikt im Baltikum sowie auf dem Balkan zu finden (Slowakei, Polen, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien). Voreiszeitlich war das Alpen-Fettkraut jedoch in Asien beheimatet, wo es bis heute in Sibirien, in China und überall im Himalaya (Nepal, Tibet, Indien) vorkommt. Regionale Verbreitung Alpen: In Höhen zwischen 2000 und 2500 m. In den Kalkketten zerstreut, in Ketten mit kristallinem Gestein selten. Vorkommen: Alkalische bis neutrale, kalkhaltige, sickernasse, steinige oder sumpfige Böden - Flachmoore, quellige Stellen von Matten, durchrieselter Schutt, tropfnasse Felsspalten, alpine Zwergstrauchheiden, aber auch trockene Matten, Moränen. Wuchshöhe: 5 - 15 cm. Blüte: Juni - August, Blütenlänge mit Sporn 1 – 2 cm. |
|