Bregenzerwaldgebirge
24.5.2010 - Matona (1998 m)
L1004875
Im Abstieg über die Weiden der Südflanke.
Kaum ist der Schnee geschmolzen, künden der blühende Seidelbast zusammen mit Schlüsselblume, Soldanelle, Krokus und Kleinem Fuchs vom Bergfrühling.
Informationen zur Pflanze:
Art: Echter Seidelbast (Daphne mezereum).
Verbreitung: Gemässigte und boreale Klimazone Eurasiens. In Europa in den äussersten westlichen und nördlichen Gebieten mit ozeanischer oder arktischer klimatischer Prägung fehlend. Im Mittelmeergebiet nur in Gebirgslagen von den Pyrenäen über Süditalien, den Balkan bis zum Kaukasus. Im Osten bis zum Baikalsee in Sibirien. Auf den Britischen Inseln und in Nordamerika eingeschleppt.
Regionale Verbreitung Alpen: In Höhen bis über 2200 m, zerstreut, örtlich selten.
Vorkommen: Nährstoffreiche, humushaltige, eher feuchte, etwas kalkhaltige Böden - feuchte Laubwälder, Gebüsche, Hochstaudenfluren.
Wuchshöhe: 50 - 150 cm.
Blüte: März - Mai.

Die Pflanze enthält in allen Pflanzenteilen stark wirksame Giftstoffe, besonders aber im Samen und in der Rinde. Beim Samen handelt es sich um Mezerein, bei der Rinde um Daphnetoxin.
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